Onkologie

Die Verunsicherung durch die gestellte Diagnose Krebs sitzt noch tief, sie brauchen Rückhalt um den Umgang mit der Erkrankung zu lernen. Wir möchten Sie bei Ihrer Therapie (Operation, Bestrahlung, Chemotherapie, Behandlung mit Hormontherapie) begleiten und unterstützen.

Die Nachsorge ist nicht nur als Verlaufsbeobachtung oder Nachbeobachtung der Erkrankung zu verstehen, sondern soll einen Beitrag zur physischen, psychischen und psychosozialen Rehabilitation der erkrankten Frau leisten und wird entsprechend den S3 Leitlinien durchgeführt.

Bei allen Sorgen und Fragen in der Zeit danach sind wir Ihr Ansprechpartner (z.B. für psychologische Probleme, Rehabilitationsmaßnahmen oder Heilmittelverordnungen).

Wir beraten Sie hinsichtlich der Lebensstilführung und zeigen Ihnen Möglichkeiten der Immunabwehrstärkung (Enzyme, Sport, Vitamin D, Selen, Vitamin C Hochdosistherapie, Mistel, ...)

 

Nachsorge plus:

Vitamin C Hochdosistherapie

Hochdosis Vitamin C Infusionstherapie

Was leistet Vitamin C in der Onkologie?

Bis heute wurden weltweit intensive Forschungen zu Wirkweise und Verträglichkeit von Vitamin C in hohen Dosierungen durchgeführt. Sie haben gezeigt, dass die Ascorbinsäure über eine Reihe antikanzerogener und immunstabilisierender Mechanismen verfügt, die mit dem Tumorgeschehen auf allen Ebenen in Verbindung gebracht werden können.

Vitamin C wirkt Tumorpräventiv

Freie Radikale (aggressive Stoffwechselzwischenprodukte) schädigen die Zellfunktion, indem sie vor allem das Erbgut der Zelle angreifen. Normalerweise ist der Organismus in der Lage mit Hilfe körpereigener Schutzmechanismen den Angriff der aggressiven Radikale abzuwehren. Unter dem Einfluss zahlreicher Faktoren zu denen auch schwere Krankheiten, Operationen sowie Chemo- oder Radiotherapie gehören, steigt die Radikalenbildung jedoch so stark an, dass der antioxidative Schutz des Körpers zusammenbricht. Der sogenannte „ Oxidative Stress“ entsteht.

Da die Ascorbinsäure eines der effektivsten physiologischen Antioxidantien (Radikalenfänger) ist,ist ihr Einsatz in der Tumorprävention unbestritten.Es gilt heute als gesichert, dass oxidativer Stress zu den wichtigsten Ursachen für die Entstehung von Krebserkrankungen gehört. Vitamin C ist für die Aufrechterhaltung des Redox -Status extra- wie auch intrazellulär essenziell, es fängt reaktive Sauerstoffverbindungen ab, die Schäden am Erbgut der Zelle verursachen und so zur Tumorbildung führen können.

Vitamin C Mangel bei Tumorpatienten

Die Tatsache , dass Krebspatienten einen niedrigeren Vitamin C Spiegel aufweisen, ist seit vielen Jahren bekannt. Im Verlauf maligner Erkrankungen treten zahlreiche Komplikationen auf,die mit einem Vitamin- C- Mangel kausal zusammenhängen. Viele Krankheits- und therapiebedingte Symptome wie zum Beispiel Beschwerden im Verdauungsbereich oder das Fatigue – Syndrom können durch eine adjuvante Vitamin C Hochdosis Therapie als komplementär – medizinsche Strategie verbessert werden. Die Patienten profitieren vor allem von Verbesserungen im Bereich des Immunstatus und der Lebensqualität.

Vitamin C verbessert das Immunsystem

Auch wenn die genauen Wirkmechanismen der Ascorbinsäure auf das Immunsystem noch nicht vollständig entschlüsselt sind, gilt es als sicher, dass das Vitamin an zahlreichen Abläufen der zellulären und tumoralen Immunantwort mitwirkt. Auf der zellulären Ebene unterstützt Vitamin C vor allem die Arbeit der weißen Blutkörperchen (Leukozyten), Sie besitzen eine 40- bis 80 -fach höhere Vitamin- C – Konzentration als das Plasma und akkumulieren Ascorbinsäure aktiv gegen ein Konzentrationsgefälle unter Energieverbrauch. Aus Untersuchungen ist bekannt, dass die hohe Vitamin- C- Konzentration die Beweglichkeit und Chemotoxis der weißen Blutkörperchen um 100 bis 300 % steigen können, so dass diese sehr schnell am Infektionsherd sind. Auch für die Lymphozyten ist Vitamin C unverzichtbar, da es aktiv an der Differenzierung der B- Lymphozyten zu Plasma- und Gedächtniszellen mitwirkt und die Proliferationsrate von T- Lymphozyten steigert.

Neben den Effekten auf die zelluläre Immunantwort unterstützt Vitamin C auch die hormonale Abwehr. So lässt sich ein signifikanter Serumspiegelanstieg der Antikörperfraktion und der Komplementspiegel ermitteln und ist ein weiteres Indiz für die Phagozytosestimulierende Wirkung von Vitamin C.

Aufgrund ihrer antiviralen Wirkung stellen die Interferone einen besonders wichtigen Teil der hormonalen Abwehr dar. Um diese von virusinfizierten Zellen gebildeten Proteine herzustellen, ist wiederum Vitamin C notwendig. Das haben tierexperimentelle Untersuchungen gezeigt, in denen eine dosisabhängige Induktion der Interferonsyntese durch Ascorbinsäure nachgewiesen werden konnte.

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